Navigation

 

Home / Medienindex / Artikel / Auswahl

Le Temps - Schweiz | Dienstag, 25. Juli 2006

Johannes Ittens Farbenlehre

Philippe Mathonnet hat sich nach Appenzell ins Museum Liner begeben, das dem Schweizer Maler Johannes Itten, "dem exzentrischsten unter den Bauhaus-Professoren", eine Ausstellung widmet. Der Journalist erklärt, warum Itten mit seiner vom Zoroastrismus beeinflussten Lehre seine Zeit geprägt hat. "Sein wesentlicher Beitrag ist die Theorie, wie die Farben aufeinander reagieren. Indem er ein Vokabular und eine Grammatik der Farben aufstellte, hat es Johannes Itten den modernen Künstlern und Designern ermöglicht, eine vollends künstlerische Sprache zu sprechen. Er war es, der die Interaktionen der Farben aufzeigte, die Kontraste und die Art und Weise, wie Farben sich voneinander abstoßen, ein Wissen, das man für lebhaftere Kompositionen braucht. Er war es auch, der neben anderen Effekten aufzeigte, dass warme Farben voranzuschreiten scheinen, während kalte Farben sich scheinbar zurückziehen. Ein wirklicher Guru also."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 25. Juli 2006

Weitere Inhalte