De Tijd - Belgien | Montag, 26. Oktober 2009
Deutsche Konjunktur-Lokomotive muss weiter fahren
Unter der neuen konservativ-liberalen Regierung müsse Deutschland seine 'Rolle als Lokomotive der Eurozone' weiter wahrnehmen, meint die Wirtschaftszeitung De Tijd: "Angela Merkel steht schon vier Jahre lang für einen vorsichtigen Regierungsstil, wobei sie die großen Erklärungen scheut, aber effektiv auftritt, wenn es nötig ist. Es gibt keinen Grund, diesen Stil in der kommenden Legislaturperiode zu ändern. Eine weitere Garantie scheint der wahrscheinliche neue Finanzminister zu sein. Es geht um Wolfgang Schäuble. Er ist bekannt für seine finanzielle Orthodoxie. ... Zweifellos wird er als Finanzminister darüber wachen, dass das Defizit nicht total entgleist. ... Man kann also nur hoffen, dass der eingeschlagene Weg zugunsten großer Experimente nicht abrupt verlassen wird. Aber die Chance, dass das geschieht, ist sehr klein. Und das ist gut für den Rest von Europa, und sicherlich auch für Belgien. Deutschland ist unser wichtigster Exportmarkt und wenn Sauerstoff in die deutsche Ökonomie kommt, kann unsere Wirtschaft darüber nur glücklich sein."
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