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La Repubblica - Italien | Donnerstag, 29. Oktober 2009

Weibliche Revolution bei Protestanten

Eine weibliche Revolution sieht die linksliberale Tageszeitung La Repubblica in der Wahl der niedersächsischen Landesbischöfin Margot Käßman zur Ratsvorsitzenden der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD): "Man hat Margot Käßman auch für den Mut gewählt, mit dem sie in der Öffentlichkeit ihr Leben 'als Bischöfin und als Frau' gelebt hat, sowie für ihre Popularität und ihr Image, die ihr Beinamen wie die Pop-Bischöfin oder die Demie Moore der Kirche eingehandelt haben. ... Sie ist progressiv beim Thema Chancengleichheit, für die sie zum Symbol geworden ist, aber in Bezug auf ethische Themen manchmal traditionell orientiert. Viele sehen sie politisch links, den Grünen nahe, aber sie hat nicht versäumt, mehrfach die Kanzlerin Angela Merkel als außergewöhnliche Frau zu loben. … Eine Frau an der Spitze der evangelischen Kirche in Deutschland, noch dazu eine so unkonventionelle, kann in der katholischen Welt erneut Debatten anstoßen, mit denen diese Kirche sich schwer tut. Den Katholiken reicht Margot Käßmann jedenfalls die offene Hand."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 29. Oktober 2009

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