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Der Standard - Österreich | Montag, 2. November 2009

Ende der Entschuldigungen

Die Legitimität des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai sei durch den Wahlbetrug und den Ausstieg des Gegenkandidaten Abdullah Abdullah nun endgültig untergraben. Der Westen müsse Karsai nun in die Verantwortung nehmen, schreibt die Tageszeitung Der Standard: "Hamid Karsai, der lange die Regierung des US-Präsidenten George W. Bush blenden konnte, darf nun nicht mehr aus dem Scheinwerferlicht treten. Bushs Nachfolger Barack Obama muss den Paschtunen unter Druck setzen; Kabuls Fehlleistungen, wenn nötig, der afghanischen Öffentlichkeit darlegen; mit dem Versiegen des Geldhahns drohen; vertrauenswürdigere Personen in Karsais Kabinett platzieren; überhaupt die politische Basis verbreitern und auf eine Regierung der nationalen Einheit unter Einbeziehung von Abdullah Abdullah drängen. ... Karsais Wahlschwindel ist Anlass für mehr, nicht für weniger Engagement in Afghanistan."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 2. November 2009

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