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Ta Nea - Griechenland | Mittwoch, 11. November 2009

Roussos Vranas über den schädlichen Wettbewerb

Der Kapitalismus lobt den Wettbewerb als Freund und Helfer des Verbrauchers: Dank der globalen Konkurrenz gebe es alles, in guter Qualität und wunderbar günstig. Falsch, schreibt Roussos Vranas in der linksliberalen Tageszeitung Ta Nea: "Die Liberalisierung der Märkte hat das Leben erschwert. Durch die Privatisierungen im Bereich der Energie, des Transports und anderswo wurden die Dienstleistungen schlechter und die Preise haben sich erhöht. Von den 30.000 Poststellen in Deutschland im Jahr 1990 sind heute nur 13.000 übrig geblieben und das Ziel ist, sie noch um die Hälfte zu reduzieren. Die spanische Post hat in ländlichen Regionen gar keine Annahmestellen mehr, und sie liefert keine Briefe und Pakete mehr in Häuser, die weiter als 250 Meter von eine zentrale Straße entfernt liegen. ... Im Energiesektor ist es so, dass seit 2002, als die französischen Konservativen und die Sozialisten mit der Liberalisierung der Märkte begannen, der Preis einer Megawattstunde für Unternehmen von 32 Euro im Jahre 2004 auf 84 Euro im 2007 angestiegen ist. ... Wir sollten auch nicht die Liberalisierung der Märkte im Transport-Sektor vergessen. Der Preis für die Privatisierung der britischen Bahn waren Unfälle mit Dutzenden von Toten."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 11. November 2009

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