Le Soir - Belgien | Dienstag, 1. August 2006
Arbeitsmigration von Ost nach West
Für Pascal Martin ist die Tatsache, dass Brüsseler Krankenhäuser rumänische Krankenschwestern einstellen, bezeichnend für die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. "Die westliche Welt ist frustriert und zerfressen von unbefriedigten Bedürfnissen. Es fehlt an Schlossern, Fliesenlegern und Ingenieuren... Die legale Immigration, lange ein Tabu, wird langsam ein Thema... Sie hält uns den Spiegel vor. Wir sehen eine Gesellschaft, die keine Kinder mehr hat und in materiellem Wohlstand und Gefühlsarmut altert. Es ist höchste Zeit für eine neue Familienpolitik, um die Alterspyramide umzukehren. So, wie in Schweden oder Frankreich, neuerdings auch in Deutschland. Eine andere Herausforderung ist diejenige des Wissens. Die einzige Chance für Westeuropa, im Supermarkt der Arbeitskräfte mithalten zu können, besteht zweifellos darin, immer einen Schritt voraus zu sein."
» zur Homepage (externer Link, Le Soir)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Migration, » Bevölkerungsentwicklung, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » Pascal Martin
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 1. August 2006