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Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 17. November 2009

Polen vernachlässigen Familie

In den vergangenen fünf Jahren wuchsen als Konsequenz von Gerichtsurteilen immer mehr Kinder nicht mehr bei ihren Eltern auf. Das geht aus den neuesten Statistiken des polnischen Arbeits- und Sozialministeriums hervor. Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita hält dies für bedenklich: "Der systematische Anstieg der Zahl jener Kinder, die den Eltern weggenommen werden und in ein Kinderheim überwiesen werden oder zu Pflegeeltern gegeben werden, ist ein beunruhigendes Signal. In Polen ist damit auch jene Tendenz erkennbar, die bereits im Westen von den Familiengerichten bekannt ist: Dass die Bedeutung der Blutsbande vernachlässigt wird. Die Anhänger des 'sozialen Fortschritts' behandeln die Familie als Hort des konservativen Aberglaubens. In Polen ist es zudem oft ein Problem, dass die Gerichte die wirtschaftlichen Bedingungen der Eltern bei ihrer ... Bewertung mit heranziehen."

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