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Rzeczpospolita - Polen | Freitag, 20. November 2009

Europäische Fehlentscheidung

Die Einigung auf Herman Van Rompuy und Catherine Ashton als neue europäische Führungskräfte ist eine Fehlentscheidung und Polen steht als Verlierer da, schreibt die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Das deutsch-französische Tandem und die Frauenlobby in der Union haben gewonnen. Auch die Briten können Genugtuung empfinden. Unter anderem Polen hat verloren, das sich darum bemüht hat, dass der Inthronisierungsprozess des 'Präsidenten' Europas doch noch demokratischer wird. Den Triumph von Herman Van Rompuy hat man vorhersehen können, doch die Wahl von Baronesse Ashton, die sogar noch nicht einmal stellvertretende Außenministerin war, ist eine Überraschung. Leider verheißen beide Nominierungen für Europa nicht allzu Gutes. Die Anhänger des Lissabonner Vertrages waren überzeugt, dass die Union dadurch eine Führung mit Leib und Seele bekommt. ... [Doch] Präsident von Europa ist ein Mann geworden, der in der internationalen Arena nichts zu sagen hat, und Außenministerin eine Frau, die ... über keinerlei Erfahrung in der Diplomatie verfügt."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 20. November 2009

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