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Der Standard - Österreich | Samstag, 5. Dezember 2009

Eine neue Weltordnung fürs Klima

Beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen geht es primär um einen fairen Ausgleich und die Glaubwürdigkeit aller Beteiligten, meint die Tageszeitung Der Standard: "Überfällig ist ein Plan mit konkreten Vorgaben, wer wie viel in welchem Bereich einsparen muss. Der größte Klimasünder in Österreich ist der Individualverkehr. Folgerichtig muss der öffentliche Verkehr ausgebaut werden - etwa das seit Jahren diskutierte Jahresticket der Bahn Realität werden. Nur wenn in Kopenhagen die drei Ziele - konkrete Reduktionsvereinbarungen, ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen und Finanzzusagen - erreicht werden, kann man von einem Erfolg sprechen. Für die Umsetzung muss dann Klimaschutz auf gangbare kleine, konkrete Schritte heruntergebrochen werden. Diejenigen, die bisher zu viel emittiert haben, müssen mehr beitragen. Es geht nicht nur um Gerechtigkeit, es geht auch um eine neue Weltordnung - und um Glaubwürdigkeit. Und zwar von jedem Einzelnen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 7. Dezember 2009

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