The Evening Standard - Großbritannien | Dienstag, 8. Dezember 2009
Klima: Grüne Großstädter
Der US-Stadtplaner David Owen sieht die Großstadt als ökologisches Paradies - besonders seine Heimatstadt New York, weil sie grün und kompakt ist. Das gleiche gilt für London, schreibt Simon Jenkins in der konservativen Tageszeitung The Evening Standard: "Londoner sind den New Yorkern sehr ähnlich. Sie nutzen den Raum intensiv und auf energiesparende Weise. Zumeist bewohnen sie lange Gebäude und teilen sich Wände, Dächer, Decken und Heizanlagen mit anderen. Außerdem teilen sie sich Verkehrsmittel, Straßenbeleuchtung und Unterhaltung. Sie gehen zu Fuß, fahren Rad oder nutzen den (meist elektrischen) öffentlichen Nahverkehr, um zur Arbeit zu kommen oder um auszugehen. Londoner drängen sich auf der Straße, in Geschäften, Restaurants, Theatern und Kneipen. Sie kommunizieren miteinander, ohne lange Strecken zurücklegen zu müssen. Weder heizen sie, noch machen sie Licht oder kochen in isolierten Kleinsiedlungen, wo fast keine Strecke ohne den CO2-Ausstoß eines Verbrennungsmotors zurückgelegt werden kann."
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