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Le Soir - Belgien | Dienstag, 8. Dezember 2009

Daniel Couvreur über das Streben nach Veränderung im 21. Jahrhundert

Der Mensch braucht neue, revolutionäre Ideen, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern, schreibt Daniel Couvreur in der Tageszeitung Le Soir: "Im Jahr 2009, 220 Jahre nach der französischen Revolution, hat die Welt die Kristallkugel der sozialen, politischen, wirtschaftlichen und philosophischen Gewissheiten verloren. Werden wir fähig sein, morgen ein besseres Gleichgewicht der Reichtümer herzustellen, das Volk mit seinen Führern zu versöhnen und den wissenschaftlichen Fortschritt in den Dienst der nachhaltigen Entwicklung zu stellen? 1789 haben die Sansculotten [Arbeiter und Kleinbürger] Tabula rasa mit den Dogmen und den bestehenden Institutionen gemacht, um - nicht ohne Übertreibung - eine freiere, gerechtere und ausgeglichenere Gesellschaft aufzubauen. Sie, die mit einer verrückten Jungfräulichkeit des Geistes ausgestattet waren, haben Gesetze unter Zeitdruck neu geschrieben. ... All das, um der Menschheit einen neuen, kreativen Elan zu geben. Der Mensch und sein Planet haben Hunger auf eine radikale Veränderung der Mentalitäten und des Verhaltens. Die Zukunft der Welt gehört uns, unter der Bedingung, dass wir unsere geistige Revolution rechtzeitig durchführen."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 9. Dezember 2009

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