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Frankfurter Rundschau - Deutschland | Donnerstag, 10. Dezember 2009

Zocker endlich kontrollieren

Angesichts der Krisennachrichten aus Griechenland, Dubai und Japan prangert die linksliberale Frankfurter Rundschau die Untätigkeit der Politik an: "Was ist seit Februar eigentlich in Brüssel geschehen? Hat sich Euroland neue Regeln gegeben, damit ein Land gerettet werden kann? Dann bräuchte man keine neue Spekulationswelle gegen den Euro befürchten. Hat man die Hedgefonds reguliert, aus den Steuerparadiesen vertrieben, um sie kontrollieren zu können? Hat man Leerverkäufe verboten? Natürlich nicht. Haben unsere Regierenden die Kreditderivate, die als ein Auslöser der Krise galten, inzwischen zur Transparenz verdonnert und dem Börsenzwang unterworfen? Weit gefehlt. ... Dabei sollten sie wissen, dass irgendwann auch die Risikotragfähigkeit der besteingestuften Staaten wie Deutschland oder der USA am Ende ist. Noch einmal sind Billionen Dollar für Banken, Konjunktur und Unternehmen nicht drin. Dann bliebe nur noch die Staatskrise. Wer das nicht riskieren will, muss heute brutal gegen die Zockerei vorgehen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 10. Dezember 2009

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