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Le Soir - Belgien | Donnerstag, 10. Dezember 2009

Tim und Struppi sind keine Rassisten

Ein Kongolese hat in Belgien Klage eingereicht, um die Tim und Struppi-Folge Tim im Kongo verbieten zu lassen. Er wirft dem Comic Rassismus vor. Die belgische Tageszeitung Le Soir spricht sich für Änderungen in dem Band aus: "Tim im Kongo ist zum Opfer seines Erfolgs geworden und zur beliebtesten Zielscheibe jener, die das unerträgliche Bild der weißen Übermacht und der Verachtung der weißen Zivilisation gegenüber den Afrikanern angreifen. [Der Autor] Hergé hatte dennoch nie auch nur im geringsten die Absicht, einen rassistischen oder fremdenfeindlichen Band zu zeichnen. In diesem Geist sollten die Hergé-Zeichenstudios ab jetzt und ohne eine Entscheidung der Justiz abzuwarten, daran denken, die Appelle ... zu erhören. ... Es ist Zeit, den neuen Ausgaben von Tim im Kongo einen Aufruf für mehr Wachsamkeit gegenüber rassistischen Vorurteilen beizufügen, die aus der Zeit stammen, als der Band geschrieben wurde. Ohne diese würdige Geste läuft Tim Gefahr, eines Tages aus den Buchhandlungen verbannt zu werden."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 11. Dezember 2009

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