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Latvijas Avīze - Lettland | Mittwoch, 23. Dezember 2009

Uldis Šmits über die Macht Chinas, Europas und der USA

Immer häufiger werden die USA und China gemeinsam als G2, als die Weltmächte des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Uldis Šmits fragt in der Tageszeitung Latvijas Avīze nach der künftigen Rolle Europas: "Es drängt sich immer mehr die Frage auf, inwieweit die USA und die EU überhaupt noch zu gemeinsamem politischem und vor allem wirtschaftlichem Handeln in der Lage sind. So wird zwar beispielsweise in einer Erklärung des Europaparlaments über die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen die Partnerschaft zwischen den USA und der EU als 'am wichtigsten' hervorgehoben. Aber solche Begriffe verlieren immer mehr an Bedeutung: Fast jede Partnerschaft der EU gilt heute als 'strategisch' oder 'privilegiert', ganz zu schweigen von den ganzen bilateralen Partnerschaften gewisser großer EU-Staaten. Dahinter lässt sich nur schwerlich eine gemeinsame Strategie mit einem politischen Inhalt ausmachen. Obama setzt dagegen auf einen 'strategischen Dialog' mit China, und diese Zusammenarbeit könnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu einem neuen Wirtschaftsboom führen - oder zu einer neuen, noch heftigeren Krise."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 23. Dezember 2009

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