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Le Temps - Schweiz | Freitag, 11. August 2006

Die Angst vor dem Terror

Für Stephane Bussard kann "dieses mörderische Komplott, das durch nichts zu rechtfertigen ist, als die Quittung für eine bestimmte Außenpolitik, aber auch für bestimmte Äußerungen verstanden werden. Äußerungen des britischen Premierministers und des amerikanischen Präsidenten, die von 'islamistischem Extremismus' und der 'Achse des Bösen' gesprochen haben, was dem viel kritisierten Konzept eines Zusammenpralls der Kulturen Nahrung gab. Dieses Komplott ist aber auch ein Schlag für Blairs selbstbezogene und deklamatorische Politik, die mehr auf eine ethno-religiöse Vision als auf nationale Interessen setzt. Den 'besonderen Beziehungen' zu Bush wurde immer Vorrang gegeben, und so hat Downing Street innenpolitische Probleme übersehen. Das von einem Labour-Chef geführte Großbritannien scheint zu glauben, dass es ausreicht, Anti-Terrorgesetze zu verabschieden, um sich zu schützen. Doch so bekämpft man die Folgen, nicht die Ursachen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 11. August 2006

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