La Repubblica - Italien | Donnerstag, 11. Februar 2010
Westen blind gegenüber Iran
Zum 31. Jahrestag der Islamischen Revolution im Iran am heutigen Donnerstag hofft die linksliberale Tageszeitung La Repubblica, dass die USA inzwischen gelernt haben, besser mit Teheran umzugehen: "Die Konstante in den drei Jahrzehnten, die die Welt verändert und an die Stelle des Kalten Kriegs die neue Bedrohung des Extremismus und des islamistischen Terrorismus gerückt haben, ist die Schwierigkeit der USA und seiner Alliierten, die Schachzüge des Iran zu begreifen. Die große persische Nation ist auf dem internationalen Schachbrett zu einem unkontrollierbaren und destabilisierenden Unsicherheitsfaktor geworden. ... Dokumente aus den Archiven des britischen Geheimdiensts offenbaren [zu Beginn der Revolution] eine unsichere und zerstrittene US-amerikanische Regierung, in der die Militärs nicht mit den Politikern sprachen und sogar selbst die Initiative ergriffen. So nahm die Großmacht damals die Irankrise in Angriff und so verlor sie sie. Hoffen wir, dass sie seitdem etwas gelernt hat, um neue Herausforderungen Teherans besser zu meistern."
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