Voxpublica - Rumänien | Dienstag, 23. Februar 2010
South Stream darf kein Erpressungsmittel sein
Der russische Energiekonzern Gazprom hat Rumänien offiziell eingeladen, sich an der russisch-italienischen Erdgaspipeline South Stream zu beteiligen. Laura Cernahoschi analysiert im Blog Voxpublica, warum Gazprom Rumänien den Vorzug vor Bulgarien gibt, das bislang als Partner im Gespräch war: "Die neue [bulgarische] Regierung will die Vertragsbedingungen neu verhandeln. Vor allem will sie einen höheren Preis zur Durchleitung des Gases. ... South Stream könnte über zwei Routen verlaufen. Entweder über die Ukraine und Rumänien Richtung EU-Staaten oder über die Türkei und Bulgarien. Läuft South Stream über Rumänien wird Bulgarien außen vor gelassen. ... Ich weiß nicht, ob es bereits Beratungen zwischen der rumänischen und bulgarischen Regierung zur Beteiligung an South Stream gab. Wenn nicht, sollte man sie beginnen, ... damit die rumänische Beteiligung am Projekt nicht zur Erpressung genutzt werden kann."
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