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Gazeta Wyborcza - Polen | Mittwoch, 17. März 2010

Krise zeigt Führungsschwäche

Die Beratungen der EU-Finanzminister über Finanzhilfen für Griechenland machen deutlich, wie zerstritten sie in dieser Frage sind, meint die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Den Euroländern fehle eine starke Führung: "Jetzt ist die griechische Krise ein Problem für ganz Europa und auch für die Euro-Zone. Die Investmentfonds setzten darauf, dass der Euro schwächer wird. Das kann bewirken, dass sich die Krise auf die gesamte Europäische Union ausweitet. ... Die griechische Krise ist für die europäischen Politiker die schwierigste Prüfung seit der Einführung der gemeinsamen Währung. Hier tauchen unterschiedliche Ansichten und Interessen auf. ... Es stellt sich heraus, dass es keine starke Führung gibt. Es überwiegt die Strategie, erst einmal abzuwarten und zu hoffen, dass sich die Probleme schon irgendwie von allein lösen werden."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 17. März 2010

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