Delo - Slowenien | Freitag, 19. März 2010
Euroländer müssen Griechenland retten
Griechenlands Premier Giorgos Papandreou hat von den europäischen Staats- und Regierungschefs eine rasche Entscheidung für Finanzhilfen gefordert. Er drohte zugleich damit, den Internationalen Währungsfonds um Hilfe zu bitten. Die Tageszeitung Delo befürwortet eine Unterstützung Griechenlands durch die Länder der Eurozone: "Noch nie in der elfjährigen Geschichte der Eurozone hat ein Mitglied die Hilfe der anderen Staaten gebraucht. Deshalb ist das Ultimatum des griechischen Regierungschefs Giorgos Papandreou der erste große Test für die 16 Mitglieder - wahrscheinlich ein noch schwierigerer als der harte Druck seitens der Börse vor einigen Jahren, als die einheitliche Währung in einigen Monaten fast die Hälfte ihres anfänglichen Werts verloren hatte. ... Diesmal ist die Gefahr für den Euro vielleicht sogar noch größer, denn Griechenland ist keine einsame Insel der finanziellen Instabilität. Deshalb ist eine Rettungsaktion dringend notwendig."
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