O Kosmos tou Ependiti - Griechenland | Sonntag, 28. März 2010
Giannis Kibouropoulos sieht Europas wirtschaftlichen Tod voraus
Der Stabilitätspakt hat die Europäische Union zum Tode verurteilt, meint Giannis Kibouropoulos in der Wirtschaftszeitung O Kosmos tou Ependiti: "Die EU der 27 ist fest umschlungen vom Leichentuch des Stabilitätspakts. Das Europa der 27 Länder und die Eurozone der 16 Länder haben schon von ihrer Geburt an das Wohlbefinden ihrer Bürger zugunsten des Wohls der Zahlen begraben. ... Das Problem ist, dass Europas Tod mehrere Leichen hinterlässt, die wenig Hoffnung auf Auferstehung haben. Die Katastrophe, die sich wegen der ungleichen Entwicklung der Produktionsstrukturen der schwachen Wirtschaften zugetragen hat, scheint irreversibel. Italien, einst der wirtschaftliche Riese des Südens, versinkt in Staatsschulden, die Produktion geht zurück und die Politik ist im Niedergang begriffen. Spanien - ein mittlerer Drache des Südens - ist tiefgreifenden Entwicklungsstörungen ausgesetzt, die sich in der enormen Arbeitslosigkeit widerspiegeln. Und Griechenland ist weit entfernt von den Wettbewerbsvorteilen, die es in der EU erlangen konnte und die es in ein einzigartiges Land verwandeln sollten."
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