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Gândul - Rumänien | Donnerstag, 8. April 2010

Neuer IWF-Kredit schützt rumänische Regierung

Der rumänische Präsident Traian Băsescu hat angekündigt, dass sein Land weitere finanzielle Unterstützung beantragen wird. Bereits im vergangenen Jahr hatten der IWF, die Europäische Kommission und die Weltbank einen knapp 20 Milliarden Euro schweren Kredit für das vor der Staatspleite stehende Land bewilligt. Die Tageszeitung Gândul kommentiert: "Alle werden glücklich sein. Der IWF, weil er für den Kredit Zinsen erhält und weil er erneut als Retter der Wirtschaft auftreten kann; die Regierung, weil sie zum einen jemanden hat, dem sie die Schuld geben kann, wenn sie Beamte entlassen und die Renten kürzen muss, und zum anderen, weil sie das Abkommen erneut zur Schau tragen kann, um ausländische Investitionen anzulocken. Alle sind glücklich, bis auf die Rumänen, die nicht zu den Gesetzgebern und der Klasse der Privilegierten gehören. ... Ein neues IWF-Abkommen wird nur eines bringen: Es verzögert den Zeitpunkt, an dem wir das wahre Gesicht der Regierung sehen, ihre wahre Fähigkeit, die Wirtschaft wieder anzukurbeln."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 8. April 2010

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