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Die Presse - Österreich | Montag, 19. April 2010

Michael Prüller über fünf Jahre Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. ist seit fünf Jahren im Amt. Die Tageszeitung Die Presse zieht deshalb eine Zwischenbilanz seines Pontifikats: "Was ist die Richtschnur? Kämpferische Atheisten wie Richard Dawkins werden ihm sein Festhalten am gemeingefährlichen Glauben vorwerfen. Die römische Stadtverwaltung wird ihm zugutehalten, dass so viele Pilger kommen wie nie zuvor. Die moderne Gesellschaft nimmt ihm übel, dass er ihrer Lebensweise hartnäckig seinen Sanktus vorenthält, der konservative Katholik dankt ihm dafür, dass er nichts verwässert hat. In manchen Weltgegenden hat die Zahl der Priester und Gläubigen zugenommen, in manchen ab - ob das nun gut oder schlecht ist, und wie viel der Papst damit zu tun hat, ist dem Betrachter überlassen. Was die Erfolgskategorie 'Beliebtheitswerte' betrifft, so hat der Papst zwar hierzulande zuletzt an Zustimmung verloren, steht aber immer noch dort, wo auch Johannes Paul II. während weiter Strecken seines Pontifikats war."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 19. April 2010

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