De Tijd - Belgien | Mittwoch, 21. April 2010
Staat muss Fluglinien entschädigen
Nach der allmählichen Öffnung der Lufträume wird nun der Schaden durch die Aschewolke bilanziert. Die Fluggesellschaften dürfen nicht auf der Rechnung sitzen gelassen werden, meint die Wirtschaftszeitung De Tijd: "Wenn die Unternehmen keine andere Wahl haben, als die Kosten auf sich zu nehmen, bitten sie zurecht die Regierung um Unterstützung. Die hat schließlich das allgemeine Flugverbot verhängt. Es ist daher auch nicht unlogisch, dass sie den Fluggesellschaften zum Teil entgegenkommt, mit finanzieller Hilfe oder anderen Mitteln. Selbstverständlich muss die Hilfe mit deutlichen Kriterien verbunden sein, sie darf nicht diskriminieren und sollte am liebsten auf europäischer Ebene organisiert werden. Man muss deutlich machen, dass Staatshilfen eine Ausnahme sind. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass der Staat für so ungefähr alles in letzter Instanz als Versicherung eintreten muss. Die Unterstützung des Staates muss schließlich auch von jemandem bezahlt werden: Von den Steuerzahlern."
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