Navigation

 

Home / Medienindex / Artikel / Auswahl

Adevărul - Rumänien | Mittwoch, 28. April 2010

Rumänien präsentiert IWF eigenes Versagen

In Bukarest prüfen derzeit Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Haushaltslage Rumäniens. Im Frühjahr 2009 hatte das Land einen IWF-Notkredit von knapp 13 Milliarden Euro bewilligt bekommen. Die Haushaltslage hat sich kaum verbessert, schreibt die Tageszeitung Adevărul: "Was hat [Premier] Emil Boc den IWF-Vertretern mitzuteilen? Zuallererst, dass es nicht zu den versprochenen Haushaltsumschichtungen gekommen ist. Die Verwaltungsausgaben sind gestiegen, statt gesunken. Und gleichzeitig hat der Staat, weil das Geld fehlte, weitere Kredite aufgenommen. ... Dieser Staat hat nicht die geringsten Absichten, seine Schulden zu begleichen, die sich angehäuft haben. ... Was also kann Boc den IWF-Leuten dann noch sagen? Dass Rumänien in einem Teufelskreis endloser Verschuldung versinkt. Und dass die Aussichten schlechter sind als erhofft, weil man vor allem keinen Mut zu schmerzhaften Reformen hatte und nicht einmal eine Vision, effiziente Lösungen zu finden, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 28. April 2010

Weitere Inhalte