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Frankfurter Rundschau - Deutschland | Mittwoch, 20. September 2006

Der Erfolg der rechtsextremen NPD in Ostdeutschland

Stephan Hebel erklärt den Erfolg der NPD im Osten damit, dass die etablierten Parteien es allein der NPD überlassen, "sich als letzter Ort des Verständnisses für die Wünsche und Nöte der Menschen aufzuspielen... Es sind längst nicht nur Arme und Arbeitslose, die sich hier und anderswo nach einer Stimme sehnen, die ihren Zukunftsfragen einen anderen Ausdruck gibt als das zähe Hin und Her der Regierenden in Schwerin oder Berlin. Es dürfte eigentlich niemanden wundern, dass sich daraus eine Minderheit entwickelt, die sich mit rechtsradikaler Ideologie braun einfärben lässt. Das Gefühl, machtloses Objekt oder gar Opfer der 'Systemparteien' zu sein, nutzt keiner so brutal aus wie die NPD. Dieser Entwicklung sehen Politik und auch Medien zwischen den Wahlen meistens schweigend zu - sie und alle anderen, die an Wahlabenden erschrecken, kümmern sich im Alltag so gut wie gar nicht um den Stoff, aus dem braune Wählerstimmen werden."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 21. September 2006

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