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De Tijd - Belgien | Freitag, 18. Juni 2010

Märkte bleiben unruhig

Europa folgt mit der Veröffentlichung der Stresstests den USA und wird dieselben Problemen damit haben, meint die Wirtschaftszeitung De Tijd: "Entweder alles ist dem Test zufolge okay, oder aber der Test selbst wird kritisiert. Genau wie in den USA wird man dann von Bilanzkosmetik sprechen und vom Aufpeppen der Moral der Märkte. ... Am Nutzen der Stresstests für den finanziellen Sektor darf man nicht zweifeln, es ist ein ausgezeichnetes Instrument, um die Risiken zu messen. Doch bei der Veröffentlichung liegt das anders. Die Frage ist vor allem, ob das Vertrauen durch die Veröffentlichung wiederhergestellt wird. Darauf lautet die Antwort: nein. Die europäischen Banken stehen unter Druck, weil sie in großem Maße die europäischen Staatsschulden finanzieren. Solange es keine glaubwürdige Politik gibt, um die Haushaltsdefizite abzubauen, werden die Banken lernen müssen, mit einer großen Portion Stress zu leben. Dafür muss man sich keinem Test unterziehen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 18. Juni 2010

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