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Sme - Slowakei | Freitag, 16. Juli 2010

Slowakisch-ungarische Annäherung bleibt schwierig

Die neue slowakische Ministerpräsidentin Iveta Radičová trifft in der kommenden Woche in Budapest zum ersten Mal ihren ungarischen Amtskollegen Viktor Orbán, um die Irritationen zwischen beiden EU-Nachbarn abzubauen. Die liberale Tageszeitung Sme zweifelt jedoch an einem Durchbruch: "Es wäre an der Zeit, dass Bratislava und Budapest zu normalen Beziehungen zurückkehren. ... Dazu braucht es jedoch auch eine mentale Änderung bei Orbán und Co. Das Warten darauf könnte aber vergeblich sein, liest man jüngste Aussagen des ungarischen Außenministers János Martonyi in der Berliner Zeitung. Der versteht immer noch nicht, was die Slowakei am [ungarischen] Gesetz über die doppelte Staatsbürgerschaft stört. Mit einem Chefdiplomaten, der nicht begreift, dass sich sein Land nicht um die Bürger eines anderen Staates auf dessen Territorium zu kümmern hat, sind vermutlich alle Treffen sinnlos."

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