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De Morgen - Belgien | Dienstag, 3. August 2010

Auch König Fußball unterliegt dem Gesetz

Die Niederlande und Belgien wollen 2018 gemeinsam die Fußball-WM organisieren und sind deshalb offenbar zu großen Zugeständnissen bereit. Doch die Forderungen des Weltfußballverbands Fifa gehen viel zu weit, meint die Tageszeitung De Morgen: "Sicher, internationale Sportereignisse haben einen Preis, finanziell und organisatorisch. Dass die Fifa ausgezeichnete Stadien fordert, dass man eine Garantie will für Sicherheit und dafür, dass der Verkehr zügig läuft: alles logisch. Aber dass die Fifa auch noch Steuerbefreiungen will, dass sie fordert, dass die Funktionäre keine Steuern für Hotels, Taxis oder sogar ihre Lingerie-Einkäufe zahlen müssen: Das hat nichts mehr mit einer guten Organisation zu tun, sondern mit Gier. Genau wie die Vorteile, die man für die eigenen Sponsoren fordert zulasten der einheimischen Unternehmen. ... Warum sollten alle Konkurrenten eines bestimmten Fifa-Sponsors aus dem eigenen Land verbannt werden? ... Niemand steht über dem Gesetz. Auch König Fußball nicht."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 4. August 2010

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