Ta Nea - Griechenland | Donnerstag, 5. August 2010
Spekulanten treiben Lebensmittelpreise hoch
Ernteausfälle und große Flächenbrände in Westrussland haben zum stärksten Anstieg der Weizenpreise auf dem Weltgetreidemarkt seit 50 Jahren geführt. Roussos Vranas warnt deshalb in der linksliberalen Tageszeitung Ta Nea vor neuen Spekulantenspielen: "Wenn das Klima trockener wird, sollten wir unseren Blick nicht in die Sonne, sondern auf die Spekulanten richten. ... Die Getreidepreise auf den internationalen Märkten haben vorigen Montag eine Rekordhöhe erreicht. ... Was ist der genaue Grund dafür? Alles weist auf Moskau hin. Die Hitzewelle des vergangenen Monats und die schlimmste Dürre seit einem Jahrhundert dezimierte die Ernten in Russland, in der Ukraine und in Kasachstan. Nach der Wirtschaftskrise, die die Aktien- und Anleihemärkte in Minenfelder verwandelt hat, haben sich jetzt die Spekulanten den Lebensmittelmärkten zugewendet. Was wird eigentlich passieren ..., wenn die Länder, die Getreide produzieren, ihre Exporte blockieren, wie es im Jahr 2008 der Fall war? Wie hoch werden die Preise des Brotes dann steigen?"
» zum ganzen Artikel (externer Link, griechisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Wirtschaftspolitik, » Global
Alle verfügbaren Texte von » Roussos Vranas
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 5. August 2010