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ABC - Spanien | Montag, 16. August 2010

Ground Zero-Moschee reißt alte Wunden auf

US-Präsident Barack Obama hat sich am Wochenende mehrere Male zum geplanten Moscheebau in der Nähe des Ground Zero in New York geäußert. Zunächst schien er das Projekt zu unterstützen, dann entkräftete er die Position mit Rücksicht auf die Opfer der Attentate vom 11. September. Die konservative Tageszeitung ABC schreibt dazu: "Von allen Bars in der ganzen Welt musste Ilsa-Ingrid Bergmann ausgerechnet seine aussuchen, um alte Wunden aufzureißen, beschwerte sich Rick Blaine-Bogart in Casablanca. So etwas ähnliches musste nun Barack (Hussein) Obama sagen, um seinen schweren Missgriff auszugleichen, nachdem er das Recht der Muslime verteidigt hatte, eine Moschee in der Nähe von Ground Zero zu erbauen. Von allen Grundstücken in allen Städten auf dem gesamten Gebiet der USA ist dieser vermutlich der ungünstigste Ort, weil er noch nicht verheilte Wunden eines angegriffenen Volkes wieder aufreißt."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 16. August 2010

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