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Népszabadság - Ungarn | Dienstag, 24. August 2010

Aussichtslose Mission in Afghanistan

Bei einem Angriff auf einen ungarischen Konvoi in Afghanistan ist ein Soldat gestorben, mehrere Soldaten wurden schwer verletzt. Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság bezweifelt, dass der Westen den Krieg am Hindukusch gewinnen kann: "Wenn der Westen seine Truppen abzieht, liefert er all jene Afghanen der Willkür der Taliban aus, die nicht im Mittelalter leben wollen. Wenn die westlichen Armeeverbände jedoch bleiben, wird sich der Krieg fortsetzen, weil die ... erzkonservative afghanische Wirklichkeit die Gegenwart fremder Soldaten, selbst wenn sie Hilfe bieten, nicht toleriert. Dies weiß jeder, der in Afghanistan war, und vor allem wissen das die Briten und die Russen, die ihre afghanischen Niederlagen noch schmerzlich in Erinnerung haben. In Ermangelung einer besseren Politik entschieden sich US-Präsident Barack Obama und seine Leute dazu, in Afghanistan zu bleiben. Sie kämpfen gegen den Terrorismus. Mit beharrlichem Zorn setzten sie den sinnlosen Feldzug fort. Und die anderen folgen ihnen dabei."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 24. August 2010

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