Blog A Tempo e a Desmodo - Portugal | Donnerstag, 26. August 2010
Henrique Raposo über Johannes den Täufer und Hobbits
Bei Ausgrabungen in der bulgarischen Stadt Sosopol sind vor kurzem die vermeintlichen Gebeine von Johannes dem Täufer gefunden worden. Henrique Raposo hat dafür ein wenig Ironie über im Blog A Tempo e a Desmodo: "Bulgarien durchlebt gerade eine schwere Wirtschaftskrise. ... Deswegen setzt das Land neuerdings auf ein rettendes Huhn, das goldene Eier legt: Pilgertourismus. ... Nun ja, Wunder passieren - und so können wir ja anfangen zu denken, dieses gefundene Zähnchen sei wirklich von Johannes dem Täufer. Das Problem ist nicht die These der Bulgaren, sondern dass sie sich weigern, ihre Behauptung überprüfen zu lassen. ... Aber nun ist uns klar: die Bulgaren beweisen eine Menge Bauernschläue. ... Ich finde, Portugal sollte diese Technik übernehmen. Wir könnten ja die Reste der Arche Noah auf dem [Azoren-Gipfel] Pico 'finden', und dann einen Hobbit in den Montes Hermínios [altertümlicher Name für ein Gebirge in Zentralportugal] 'sichten'. PS: Ich schwöre hoch und heilig - ich habe Yoda [Jedi-Meister aus Star Wars] am Strand der Algarve gesehen."
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