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Lidové noviny - Tschechien | Sonntag, 26. September 2010

Luboš Palata über die Attraktivität Ostdeutschlands

Ostdeutschland hat 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht und wird für seine osteuropäischen Nachbarn auch als Investitionsstandort immer interessanter, konstatiert Luboš Palata in der konservativen Tageszeitung Lidové noviny: "In Mecklenburg-Vorpommern kaufen Polen Häuser von Deutschen, die es ins reichere Westdeutschland zieht. Fragt man die Polen, was sie über die Grenze zieht, dann verweisen sie auf ordentliche Straßen, ein ordentlich geführtes Land und einen funktionierenden Staat. Das heutige Ostdeutschland ist zu einem Paradies für mitteleuropäische Investoren geworden. ... Wir Tschechen haben zudem den Vorteil, dass wir 'unsere Deutschen' immer noch verstehen - ganz im Gegensatz zu den Westdeutschen, die die Ostdeutschen nicht begreifen. Wir empfinden zu ihnen eine Art Sympathie wie zu gleichberechtigten Partnern, etwas, das wir gegenüber den Deutschen im Westen nicht empfinden. Ostdeutschland wartet auf Investitionen und Menschen. Es ist ein idealer Platz auch für selbstbewusste Tschechen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 28. September 2010

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