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Corriere del Ticino - Schweiz | Donnerstag, 14. Oktober 2010

Währungskrieg mit China gefährlich

Die chinesische Notenbank hat den Dollar-Wechselkurs für die heimische Währung Yuan am Mittwoch so hoch festgelegt wie noch nie. Ein Regierungsvertreter betonte, dass die Aufwertung nichts mit den Forderungen der USA und anderer Länder zu tun habe. Der Druck des Westen ist laut der liberalen Tageszeitung Corriere del Ticino sinnlos und kann sogar schaden: "Viel Lärm um Nichts, oder besser gesagt: um einen Sündenbock für eine Krise zu finden, die alles andere als überstanden ist und aus der niemand im Westen einen Ausweg weiß. … In Wahrheit ist der Wechselkurs des Yuan nicht die Ursache der Krise. Eine starke und unvermittelte Aufwertung des Yuan würde weder der US-amerikanischen noch der europäischen Wirtschaft aus dem Engpass heraushelfen, hätte zudem negative Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft und würde somit einen der wenigen Motoren der Weltwirtschaft gefährden, der noch auch Hochtouren läuft. … Bleibt zu hoffen, dass das Spiel niemandem aus der Hand gleitet und dass der Währungskrieg verbal bleibt, andernfalls könnte es zur Katastrophe kommen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 14. Oktober 2010

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