Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 28. Oktober 2010
Polen gedenkt seiner Juden-Retter
Polen errichtet im südostpolnischen Dorf Markowa ein Museum, das der Polen Gedenken soll, die während des Holocaust Juden geholfen haben. Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita begrüßt das: "Leider wissen wir noch entschieden zu wenig und sprechen auch noch zu selten über die Polen, die während des Zweiten Weltkriegs Juden geholfen haben. ... Vor kurzem ist ein Buch des Historikers Mateusz Szpytma vom Nationalen Gedenkinstitut IPN erschienen - und zwar unter dem Titel Die Gerechten und ihre Welt [jüdische Bezeichnung für moralisch feste Nicht-Juden] über die Familie Ulmów. Darüber hinaus ist der Dokumentarfilm Świat Józefa [Die Welt von Josef] unter der Regie von Rafał Wieczyński entstanden. Maciej Pawlicki hat zudem den Film Życie za życie [Leben für Leben] vorbereitet, der sich auf zehn dokumentierte Erzählungen von Polen stützt, die Juden gerettet haben. ... Und Markowa, dessen Bewohnern es gelungen ist einige Juden zu retten, ist ein Symbol für das moralisch Beste in den nicht immer leichten jüdisch-polnischen Beziehungen."
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