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The Guardian - Großbritannien | Dienstag, 2. November 2010

UN-Artenschutz ist eine Farce

Der UN-Gipfel zur Artenvielfalt im japanischen Nagoya ist am Samstag mit einer Übereinkunft zum Schutz der Artenvielfalt zu Ende gegangen, die weltweit in der Presse gefeiert wurde. Doch leider hat niemand genau hingeschaut, meint die linksliberale Tageszeitung The Guardian: "Hätten sich die Regierungen in Japan getroffen, um die Banken zu retten oder die Fluggesellschaften, dann hätten sie ihre führenden Vertreter geschickt, ihre Aufgabe wäre wichtiger erschienen und jeder Punkt, jedes Komma ihrer Vereinbarung wäre von Journalisten gierig geprüft worden. Wenn sie sich treffen, um über den allmählichen Kollaps der Natur zu sprechen, schicken sie ihre Büroputzkraft und zögern die schweren Entscheidungen noch einmal zehn Jahre hinaus. Und den Medien fällt nicht einmal auf, dass die Staaten es nicht schaffen, eine gedruckte Vereinbarung vorzuweisen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 2. November 2010

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