Magyar Nemzet - Ungarn | Mittwoch, 5. Januar 2011
Mediengesetz kein Grund zur Panik
Die Aufregung um das umstrittene ungarische Mediengesetz ist nach Ansicht der regierungsnahen rechtskonservativen Tageszeitung Magyar Nemzet vollkommen übertrieben: "Die Kritiker des Gesetzes schossen sofort aus der Hüfte und brandmarkten es prompt als Instrument zur Aushöhlung der Demokratie und zur Errichtung eines autokratischen Herrschaftssystems. Dabei bekamen sie auch lautstarke internationale Unterstützung. Die Fronten waren also denkbar verhärtet. Nicht zuletzt deshalb, weil die eine Seite das Gesetz rundum ablehnte. Jene Angriffe und Vorwürfe wiederum, die im Zusammenhang mit dem Gesetz auf unsere Heimat niedergeprasselt sind - Diktator Orbán, ein Pendant zu Lukaschenko; ... das Land sei intolerant und antisemitisch; die Regierung Orbán ruft Erinnerungen an das Deutschland der 1930er Jahre wach - können nur aufs Schärfste zurückgewiesen werden. Es liegt doch auf der Hand, dass offenkundige Übertreibungen und unwürdige Verleumdungen keine vernünftige Debatte zulassen."
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