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Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 13. Januar 2011

Ergebnisse des Berichts katastrophal

Da Polens Premier Donald Tusk den Russen die Ermittlungen überlassen hat, trägt er Mitschuld an den katastrophalen Ergebnissen der Dokumentation, meint Paweł Lisicki von der konservativen Tageszeitung Rzeczpospolita: "Die Art, wie der Bericht präsentiert wird, und die Art, wie die Anmerkungen der Polen behandelt werden, sind Beweise dafür, dass die Strategie von Donald Tusk gescheitert ist, fürchte ich. Der Premier hat von Anfang an erklärt, dass man sich bei der Aufklärung der Angelegenheit am besten auf das Chicagoer Abkommen zur Luftfahrt stützen sollte. Tusk entschloss sich, dieses Risiko einzugehen, weil er damit die Hoffnung auf bessere Beziehungen zu Moskau verband. Er hat die Entscheidung, den Russen die Untersuchung zu übertragen, öffentlich verteidigt. Er hat behauptet, dass der Versuch, auf die Russen Druck auszuüben, um gemeinsam zu ermitteln und sich auf eine internationale Einschätzung zu berufen, nur ein Ausdruck mangelnden Vertrauens in die neuen Freunde sei."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 13. Januar 2011

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