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Der Standard - Österreich | Donnerstag, 20. Januar 2011

China und USA auf Partnerschaft angewiesen

Der Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in den USA soll vor allem das Verhältnis der beiden Länder entspannen. Darauf sind die beiden Supermächte auch angewiesen, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: "Dass Obama und Hu heute ideologisch die Klingen kreuzen und weiter als auf kurze Sicht planen, ist unwahrscheinlich. Für sie ist es schon Herausforderung genug, den Annäherungsprozess zu starten, in Gang zu halten und nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Denn im Gegensatz zu den politischen Führern beider Länder bewerten die jeweiligen Öffentlichkeiten die komplexen Verhältnisse ein wenig schlichter. In Amerika fürchtet man sich vor der gelben Gefahr, in China lässt ein oft von offizieller Seite geschürter Nationalismus kein gutes Haar an den USA. So gesehen mag ein Lächeln in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen vielleicht unverbindlich und unbeholfen sein. Das schlechteste Zeichen ist es - auch für Europa - nicht."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 20. Januar 2011

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