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Frankfurter Rundschau - Deutschland | Mittwoch, 26. Januar 2011

Hohe Zinsen bei Euro-Anleihen

Am Dienstag hat der Europäische Stabilitätsfonds für den Finanzmarkt (EFSF) seine erste Anleihe am Kapitalmarkt platziert und Investoren haben sich um die Anleihe gerissen. Statt der erwarteten fünf Milliarden Euro boten sie fast 45 Milliarden. Dieser Erfolg wurde mit recht hohen Zinsen erkauft, schreibt die linksliberale Frankfurter Rundschau, wirbt aber für Verständnis: "Zum einen ist es unter Marketinggesichtspunkten klug, bei der ersten Anleihe großzügig zu sein. Die Investoren sollen ja noch viel mehr Anleihen kaufen. Zum anderen ist die Anleihe ein recht illiquides Papier, deshalb muss sie teurer sein. Zum Vergleich: Vom Bund kann man 200-mal mehr Titel handeln. Und die Investoren haben die wichtigsten europäischen Terminkontrakte, um sich gegen Schwankungen abzusichern. All das muss man berücksichtigen, um den Aufschlag zu verstehen."

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