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Delo - Slowenien | Montag, 21. Februar 2011

G20 reformieren an falscher Stelle

Die Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Länder haben sich am Samstag in Paris auf ein Bündel von Indikatoren geeinigt, mit deren Hilfe wirtschaftliche Fehlentwicklungen erkannt werden sollen. Nach Ansicht der Tageszeitung Delo ist das zu wenig: "Die Finanzkrise, die einen großen Teil der globalen Wirtschaft in eine Rezession mit schweren sozialen Folgen getrieben hat, wurde nämlich nicht nur durch Ungleichgewichte verursacht, obwohl diese schon seit einigen Jahren immer größer werden. Grund war auch die zügellose Gier nach mehr Profit mit Hilfe immer komplizierterer Finanzprodukte, über die die Regulierungsgremien die Kontrolle verloren. Die führenden zwanzig Nationen haben zwar bereits bei ihrem ersten Gipfel im November 2008 in Washington entschiedene Maßnahmen angekündigt und später auch durchgeführt, doch nun ist anscheinend der Geist des Profits wieder aus der Flasche entwichen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 21. Februar 2011

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