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Die Presse - Österreich | Dienstag, 8. März 2011

Lösungen für Griechenland finden

Statt die Herabstufung Griechenlands durch die US-Ratingagentur Moody's zu diskutieren, sollte besser über Perspektiven für den Schuldenstaat nachgedacht werden, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: "Der Zeitpunkt der neuerlichen Herabstufung Griechenlands durch die US-Ratingagentur Moody's sieht merkwürdig aus. Die Begründungen, die die US-Agentur dafür anführt, sind ja keineswegs neu. Und es ist auch richtig, dass Moody's & Co. während der Finanzkrise eher inkompetente Lieferanten von unbrauchbaren Hausnummern waren, statt brauchbare Einschätzungen zu liefern. ... Das ändert aber nichts daran, dass die drei großen US-Agenturen weiterhin ernst genommen werden, eine Art globales Beurteilungsmonopol haben - und damit unter anderem darüber entscheiden, wie viel Länder für ihre Staatsschuld bezahlen. Und das ändert auch nichts daran, dass Griechenland tatsächlich so gut wie pleite ist. Es wäre jetzt also besser, über Lösungsmöglichkeiten für das verschuldete Euromitglied nachzudenken, als auf die Ratingagenturen hinzuhauen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 8. März 2011

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