Navigation

 

Home / Medienindex / Artikel / Auswahl

Delo - Slowenien | Donnerstag, 7. April 2011

Sloweniens Wirtschaft zu unflexibel

Der Kühltechnik-Spezialist Secop baut 700 von 1.000 Arbeitsplätzen in seinem slowenischen Werk in Črnomelj ab. Die Produktion soll in ein Werk in der Slowakei verlagert werden. Für die Tageszeitung Delo zeigt die Produktionsverlagerung die generellen Probleme der slowenischen Wirtschaft: "Die Slowakei hat niedrigere Steuern, etwas niedrigere Löhne (bis jetzt) und ist allgemein reformorientierter, wettbewerbsfähiger und freundlicher gegenüber Unternehmern als Slowenien. Deshalb meiden ausländische Investoren Slowenien immer öfter. Unter der jetzigen Regierung gab es deshalb auch keine größere direkte Investition aus dem Ausland, die neue Arbeitsplätze geschaffen hätte. Wie der Direktor der slowenischen Wirtschaftskammer in einem Interview in der Samstagsausgabe von Delo sagte, sind die Japaner der Meinung, unsere Wirtschaft sei zu unflexibel, zu teuer und zu langsam: Deshalb haben sie bereits 200 Unternehmen in der Slowakei gegründet und bei uns nur ein Unternehmen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 7. April 2011

Weitere Inhalte