To Ethnos - Griechenland | Mittwoch, 4. Mai 2011
Spaniens Aktionäre verdienen trotz Krise
Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr. Fast fünf Millionen Menschen in dem stark verschuldeten Land haben keinen Job. Doch am spanischen Aktienmarkt herrscht gleichzeitig Goldgräberstimmung, wundert sich die linksliberale Tageszeitung To Ethnos: "Die Situation der spanischen Gesellschaft ist aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit dramatisch. Doch der Aktienmarkt in Madrid feiert und fährt Gewinne ein. ... Seit Anfang des Jahres kletterte der Index der 35 wichtigsten spanischen Aktien um über zehn Prozent. Damit hat er den deutschen Dax überholt, der seit Anfang Januar um neun Prozent zugelegt hat. ... Und all das trotz eines gesunkenen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2010, einer Inflation von 3,8 Prozent, die zu den höchsten der Eurozone gehört, und einer Arbeitslosenrate von 21,3 Prozent. Und nun wollen sie uns erzählen, dass die Börse mit der realen Wirtschaft zusammenhängt."
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