Imerisia - Griechenland | Dienstag, 10. Mai 2011
In Thessaloniki zeigt sich die Krise
In der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki sind 20 Prozent der Menschen arbeitslos, Gewerkschaften schätzen die Arbeitslosenquote sogar auf 26 Prozent. Die Arbeitslosigkeit zeigt sich auch im Stadtbild, meint die Wirtschaftszeitung Imerisia: "Die Stadt ist schon auf den ersten Blick verwaist. Hunderte, wenn nicht gar tausende Büros und Läden stehen leer. Ganze Straßenzüge sind leergefegt und jeden Tag schließen dort, wo man es nicht erwartet, weitere Geschäfte. Am beeindruckendsten ist, dass Cafés, Bäckereien und Fastfood-Restaurants offenbar die einzigen neuen Läden sind. ... Solche Unternehmen offenbaren normalerweise die Verzweiflung der Arbeitslosen. Ohne Einkommen, mit wenig Kapital und Krediten eröffnen sie einen Laden, um wenigsten ein paar Groschen zu verdienen. ... Die Menschen in Thessaloniki sollten nicht so viel feiern, sondern mehr handeln, um so die rasant wachsende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Wir dürfen nicht nur von der Regierung und den verantwortlichen Ministern Lösungen erwarten. Auch auf lokaler Ebene müssen wir wachsam sein und neue Ideen entwickeln."
» zum ganzen Artikel (externer Link, griechisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Wirtschaftspolitik, » Arbeitsmarkt, » Griechenland
Alle verfügbaren Texte von » Dimitris Diamantidis
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 11. Mai 2011