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Magyar Nemzet - Ungarn | Donnerstag, 12. Mai 2011

Gyurcsány als Totengräber der Sozialisten

Es mehren sich die Hinweise darauf, dass Ungarns Ex-Premier Ferenc Gyurcsány und Gefolgsleute aus der oppositionellen Sozialistischen Partei (MSZP) austreten und eine eigene Mitte-Links-Partei gründen, mit dem Namen Demokratische Partei. Die regierungsnahe konservative Tageszeitung Magyar Nemzet sieht in Gyurcsány bereits den Totengräber der MSZP: "MSZP-Chef Attila Mesterházy hat zwar die alten Eliten der Partei hinter sich, allerdings handelt er genauso schwerfällig und ideenlos wie sie. ... Gyurcsány stellt sich die linksliberale 'demokratische' Zukunft jedenfalls ohne die heutige Parteiführung und den Namen MSZP vor. Dies ist eine klare Kriegserklärung. Zwischen dem rastlosen Gyurcsány und der Parteispitze um Mesterházy wird es nie einen dauerhaften Frieden geben, höchstens einen vorübergehenden, verlogenen Kompromiss. Es ist schwer vorstellbar, dass dieser Machtkampf mit dem Sieg einer Seite enden wird. ... Gyurcsány scheint aber noch die Kraft zu haben, um die MSZP ins Grab zu bringen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 12. Mai 2011

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