O Kosmos tou Ependiti - Griechenland | Sonntag, 22. Mai 2011
Krise fördert Faschismus
In Griechenland sind in den vergangenen Wochen mehrfach Migranten aus rassistischen Motiven angegriffen worden. Die Wirtschaftszeitung O Kosmos tou Ependiti meint, dass die Wirtschaftskrise in ganz Europa der Fremdenfeindlichkeit Vorschub leistet: "In Nordeuropa gibt es den 'Faschismus der Reichen'. Deren Rhetorik richtet sich gegen die 'Fremden', die ihr Land betreten möchten, aber auch gegen die 'faulen' Südländer. … Es gibt jedoch auch den 'Faschismus des Südens', wo ganze soziale Schichten verelendet sind und weiter zu verarmen drohen. Diejenigen, die sich bislang über Wasser gehalten haben, lassen ihren Frust über das anhaltende Armutsrisiko an den 'Eindringlingen' aus Asien und Afrika aus. Beide Seiten haben hingegen nicht bemerkt, dass die Veränderungen ihrer gesellschaftlichen Situation eine gemeinsame Grundlage haben. Die europäischen Regierungen haben es klar gesagt: Die Wohlstandsparty ist zu Ende, die kommenden Generationen werden viel schlechter leben."
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Alle verfügbaren Texte von » Giannis Kibouropoulos
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