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Ir - Lettland | Mittwoch, 25. Mai 2011

Pseudo-Revolution in Georgien

Bei Protesten von Teilen der Opposition ist es am Wochenende in Georgiens Hauptstadt Tiflis zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Dies ist der Wochenzeitschrift Ir zufolge aber nicht der Beginn einer neuen Revolution, sondern ein russischer Destabilisierungsversuch: "Man kann aus mehreren Gründen von einer falschen Revolution sprechen. Einerseits hat die Regierung in jüngster Zeit keinen offensichtlichen Anlass dazu gegeben, um Forderungen nach deren Abtritt und dem Sturz des Präsidenten zu erheben. Andererseits sind bei weitem nicht alle Kräfte der Opposition an der angekündigten Revolution beteiligt. In Georgien gibt es viele verschiedene Oppositionsparteien und -gruppen. Zu den 'Machern' der neuen Revolution gehören ausgerechnet jene, die sich gegen die 'einseitige' Zusammenarbeit mit dem Westen, insbesondere mit den USA, und für eine Ausweitung der außenpolitischen Orientierung aussprechen, also eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland anstreben. ... Bei mehrerer dieser Parteien dürfte es sich um ein 'Projekt Moskaus' handeln."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 25. Mai 2011

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