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Gândul - Rumänien | Freitag, 27. Mai 2011

Rumäniens Behörden verdienen am Pferdefleisch

Wilde Pferde im Letea-Wald am rumänischen Donaudeltas sollten getötet werden, weil diese angeblich die wilden Orchideen fressen. Tierschützer haben die Schlachtung nun vorerst aufgehalten. Die Tageszeitung Gândul vermutet, dass die Behörden das Pferdefleisch verkaufen wollten: "Warum haben die für den Schutz des Donau-Biosphärenreservats Verantwortlichen bislang nichts getan, um den Letea-Wald gegen die Angriffe der Wildpferde zu schützen? Warum durften sich die Pferde vermehren, so dass im Unesco-geschützten Reservat nun fast 4.000 Pferde leben? Die Antwort lautet: Um die einheimischen Geschäfte nicht zu zerstören. ... Laut einer drei Jahren alten Statistik, importiert Italien jährlich 150.000 Pferde aus Osteuropa, vor allem aus Rumänien, um sie zu Fleisch zu verarbeiten. Es ist ein grausamer Handel. Bis zu ihrer Ankunft werden die Tiere gnadenlos gefoltert. ... Werden die Wildpferde nicht lebend verschickt, werden sie bereits als verarbeitetes Fleisch versandt. Dieses Geschäft brachte 2007 sieben Millionen Dollar ein .... Letztlich ist das Delta ein riesiges Gehege, um Schlachtpferde zu halten."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 27. Mai 2011

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