Navigation

 

Home / Medienindex / Artikel / Auswahl

Die Zeit - Deutschland | Freitag, 3. Juni 2011

Frank Drieschner über den Freiheitsbegriff der Grünen

Grüne Politik beschert uns Freiheit, meint Frank Drieschner in der liberalen Wochenzeitung Die Zeit. Am Beispiel des knappen Parkraums kontert er seinen Kollegen Jan Ross, der vor einer Öko-Diktatur gewarnt hat: "Autos auf Parkplatzsuche verstopfen die Straßen, während lückenlose Blechkolonnen am Straßenrand die Fußgänger zu Gefangenen machen, indem sie jeden Durchgang versperren. In dieser Lage waren es die Grünen, die als Erste erkannten, dass Parkraum zu einem knappen und nicht beliebig vermehrbaren öffentlichen Gut geworden war. Am Ende retteten Parkscheinautomaten und Anwohnerregelungen die Bewegungsfreiheit der Bürger, während Konservative und Freidemokraten die vermeintliche grüne Regulierungswut geißelten. ... Die salvatorische Floskel des Urliberalen John Locke, es müsse bei der Aufteilung der Erde 'für andere genug und gleich Gutes' übrig bleiben, passt in die Welt des 17. Jahrhunderts mit ihren 700 Millionen Bewohnern. Inzwischen teilen sich sieben Milliarden Menschen die Erde, bald werden wir neun ... sein.  'Genug und gleich Gutes' wird von nun an immer seltener übrig sein, egal, ob es um Parkraum in Innenstädten geht, um unberührte Natur oder um die Fähigkeit der Atmosphäre, ohne Schaden für das Klima Kohlendioxid aufzunehmen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 3. Juni 2011

Weitere Inhalte